Apfel-Schweinsbraten

Schweinsbraten gehört ja zur österreichischen Küche wie Schnitzel, Rindsrouladen oder Kaiserschmarrn. Aber habt ihr auch schon einmal Schweinsbraten mit Äpfeln probiert? Nein? Dann wird es Zeit – super saftig und empfehlenswert. Plant allerdings einiges an Zeit ein. Denn damit das Fleisch auch wirklich weich wird, sollte er für ca. 3h im Backofen schmoren.

Kochzeit ca. 20 min (zzgl. 3h Backzeit) | 4-6 Portionen

Zutaten | Ihr braucht

  • 1,5 kg Schopfbraten (ohne Knochen)
  • 2 Äpfel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 150-200 ml Suppe
  • 2 EL Apfelsaft
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer, Majoran, Butter
  • ggfs. 4 Karotten

Zubereitung | Ihr seid dran

Die Vorbereitung ist bei dem Rezept eigentlich schnell erledigt. Den Schopfbraten ggfs. noch putzen, die beiden Knoblauchzehen klein hacken, sowie den Apfel schälen, entkernen und jeweils in 8 Teile teilen. Wer gerne noch Karotten dazugeben möchte, schält diese ebenfalls und halbiert diese einmal längs und einmal quer. Das Backrohr könnt ihr auch schon auf ca. 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun einen großen Bräter/Topf nehmen, der sowohl für den Herd als auch für das Backrohr geeignet ist und das Fleisch in ein bisschen Butter von allen Seiten kurz scharf anbraten. Danach mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Majoran gleichmäßig einreiben. Nun noch die Apfelspalten und ggfs. Karottenstücke zum Bräter dazugeben.

Als Letztes bereiten wir noch die Sauce vor: Dazu die Suppe mit Apfelsaft, Honig und ggfs. einer Prise Salz gut verrühren und die Hälfte zum Schweinsbraten gießen. Nun ab damit für insgesamt rund 3h ins Backrohr.

Wichtig: Nach ca. 30-60 min noch die restliche Sauce dazugießen und dann regelmäßig alle 20-30 min den Schweinsbraten mit der Sauce aus dem Bräter übergießen, damit er nicht austrocknet, weich bleibt und den Geschmack annimmt. Ich habe zwischendurch auch einen Deckel auf den Bräter gegeben, damit das Fleisch besser schmoren kann und nicht so leicht anbrennt – die letzten 30-40 min solltet ihr diesen jedoch unbedingt entfernen, damit die Kruste auch knusprig wird. Gegen Ende hin müsst ihr aufpassen, dass euch die Kruste nicht anbrennt – zur Not die Temperatur leicht zurück drehen.

Ich serviere gerne klassisch Semmelknödel und Kraut (Rotkraut oder Sauerkraut) dazu – das ergänzt sich einfach toll. Lasst es euch schmecken und schreibt mir gerne, wie ihr den Braten fandet.

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